Blog / News /Tipps

rund ums Thema Schule

Leitlinien für die Schulentwicklung von Peter Fratton: Der Visionär aus der Schweiz

Autonomes Lernen seit 1980

Peter Fratton gründete 1980 das erste „Haus des Lernens“ mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler in einem selbstgesteuerten Lernprozess zu begleiten.

Das Konzept des autonomen Lernens nach Peter Fratton lässt sich in folgenden Kernelementen zusammenfassen: 

  1. Selbstgesteuertes Lernen
    Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, was, wie und wann sie lernen. Eigenes Interesse und intrinsische Motivation stehen im Zentrum, nicht vorgegebene Curricula oder Prüfungsdruck.
  2. Gestaltete Lernumgebung
    Der Lernraum ist so eingerichtet, dass er unterschiedliche Arbeitsformen (Einzel-, Partner‑ und Gruppenarbeit) sowie Rückzugs‑ und Präsentationsbereiche ermöglicht. Materialien und Medien sind frei zugänglich.
  3. Rolle der Lernbegleiter
    Statt klassische Lehrpersonen zu sein, agieren die Erwachsenen als empathische Coaches: Sie unterstützen bei Ziel‑ und Zeitplanung, fördern Reflexion und sorgen für eine positive Lernatmosphäre – ohne zu kontrollieren oder Druck auszuüben.
  4. Individuelle Zielorientierung
    Jedes Kind formuliert eigene Lernziele, legt sich selbst Zwischenetappen fest und überprüft den eigenen Fortschritt. Fehler werden als Lernchance verstanden.
  5. Fokus auf Kompetenzen
    Neben Fachwissen werden überfachliche Kompetenzen (Selbstorganisation, Verantwortungsübernahme, Kommunikationsfähigkeit) gezielt gefördert.
  6. Community und Kooperation
    Die Lernenden arbeiten in wechselnden Teams, geben sich gegenseitig Feedback und lernen, Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen.
  7. Langfristige Wirkung
    Durch Förderung von Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Freude am Lernen sollen Kinder und  Jugendlichen zu lebenslang Lernenden werden.


Das Modell hat sich seit seiner Einführung 1980 in über 140 Einrichtungen im In‑ und Ausland bewährt und zeigt, dass Lernende durch mehr Autonomie nicht nur effektiver, sondern auch mit mehr Begeisterung lernen.

Weitere Informationen auf www.peterfratton.ch

Lösungen für Schulen

Wir begleiten Bildungstransformationen 

Wir begleiten Lehrkräfte, Kollegien und Schulleitungen auf dem Weg zu einer Bildung, die auf Vertrauen, Beziehung und Selbstwirksamkeit gründet – in SchülerInnen ebenso wie in den Erwachsenen, die Schule gestalten.

Gemeinsam entwickeln wir Haltungen, Strukturen und Lernkulturen, die Zukunft ermöglichen – lebendig, mutig und praxistauglich. 

Die Herausforderungen im Bildungssystem sind bekannt.

Wir richten unseren Blick auf das, was möglich ist:
Wir denken in Lösungen, eröffnen neue Perspektiven und zeigen Wege, wie Schulentwicklung gelingen kann – mit Klarheit, Leichtigkeit und Vertrauen in die Menschen, die sie gestalten. 

Kulturelle Landpartie 2026

Dieses Jahr bei Reinhard Kahl in der Scheune u.a.:

Wir SoulTeachers sitzen mit Reinhard Kahl, Stefan Ruppaner, Björn Lengwenus und anderen am runden Tisch und planen gemeinsam die Bildungsrevolution.

  • 22.5.26 Stefan Ruppaner 17:00 Uhr
  • 23.5.26 Björn Lengwenus 17:00 Uhr (Rektor        Stadtteilschule Alter Teichweg in HH)

Die Zukunft von Schule

Die aktuellen Entwicklungen in Bildungsforschung, Lernwissenschaft und Technologie zeigen sehr deutlich: Schule steht weltweit an einem Wendepunkt. Viele der bisherigen Strukturen stammen aus einer Zeit, in der Wissen knapp war, Lernen stark standardisiert wurde und junge Menschen auf möglichst vorhersehbare Berufswege vorbereitet werden sollten. Diese Welt verändert sich gerade grundlegend.

Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel stellen Schulen vor neue Fragen: Welche Kompetenzen brauchen Kinder wirklich? Wie lernen Menschen nachhaltig? Wie können junge Menschen Orientierung, Selbstvertrauen und Zukunftsfähigkeit entwickeln?

Die gute Nachricht ist: Genau darin liegt eine enorme Chance.

Internationale Forschung und Beispiele aus Ländern wie Estland, Finnland oder Kanada zeigen längst, dass Schule anders gedacht werden kann — menschlicher, individueller, kreativer und gleichzeitig wirksamer. Schulen, die heute mutig neue Wege gehen, setzen stärker auf selbstständiges Lernen, Coaching, Beziehung, Projektarbeit, Eigenverantwortung und Zukunftskompetenzen. Nicht, weil „alles Alte schlecht“ wäre, sondern weil sich die Anforderungen an Bildung verändern.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis:
Schulentwicklung ist heute nicht mehr nur eine organisatorische Aufgabe. Sie ist eine echte Gestaltungsaufgabe für Zukunft.

Denn wir haben die Möglichkeit, Schule neu aufzubauen:
als Ort, an dem junge Menschen lernen,

  • Verantwortung zu übernehmen,
  • kritisch zu denken,
  • mit Technologie sinnvoll umzugehen,
  • gemeinsam Lösungen zu entwickeln,
  • Vertrauen in die eigene Wirksamkeit zu entwickeln.


Gerade jetzt entsteht die Chance, Bildung neu auszurichten — nicht aus Angst vor Veränderung, sondern aus Zuversicht darüber, was Schule sein kann.

Natürlich ist dieser Wandel anspruchsvoll. Veränderung kostet Kraft, Zeit und Mut. Aber selten gab es gleichzeitig so viel Wissen darüber, wie Lernen wirklich funktioniert, und so viele Möglichkeiten, Schule neu zu gestalten.


Wir erleben aktuell keinen „Untergang von Schule“, sondern möglicherweise den Beginn ihrer wichtigsten Weiterentwicklung seit Jahrzehnten.

Und genau darin liegt etwas sehr Hoffnungsvolles:
Kinder und Jugendliche brauchen auch in Zukunft Menschen, die sie begleiten, stärken, inspirieren und an sie glauben. Vielleicht sogar mehr denn je.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob Schule sich verändern wird.
Sondern ob wir diese Veränderung aktiv gestalten wollen.

Wir glauben:
Ja.

Und wir glauben auch, dass darin eine der sinnvollsten Aufgaben unserer Zeit liegt. Nicht perfekt. Nicht von heute auf morgen. Aber Schritt für Schritt — mit Haltung, Mut, Zusammenarbeit und einem positiven Blick auf Zukunft.


Denn gute Bildung entsteht dort, wo Menschen bereit sind, Möglichkeiten zu sehen statt nur Probleme.

Webinar: Eine neue Lernkultur 

Personalisiertes Lernen am Beispiel der Alemannenschule Wutöschingen 

Am 14. April 2026 um 17:30 Uhr
Die Schmetterlingspädagogik der Alemannenschule ist ein innovatives Bildungskonzept, das auf dem Gleichgewicht zweier Flügel beruht: selbstorganisiertes Lernen und Lernen durch Erleben. Sie zielt darauf ab, Schulen von Orten des Lehrens zu Orten des Lernens zu transformieren, indem sie Kindern und Jugendlichen Freiheit und Struktur bietet, um selbstwirksam, kompetenzorientiert und mit Freude zu lernen.

Veranstalter: GEW Hamburg,  Kostenlos für GEW-Mitglieder 

Schmetterlingspädagogik individualisiertes Lernen selbstorganisiertes Lernen Prozessbegleitung für Schulen

Wind of Change - jetzt auch für deutsche Schulen!

Jahrelang wusste ich nicht, wie Schule so gestaltet werden kann, dass ich dort gerne arbeite.
Außerdem bemerkte ich, dass Schule für die Vielfältigkeit meiner SuS nicht gemacht ist. Zu oft hatte ich ein ungutes Gefühl und tat Dinge, die mir  widerstrebten. Ich unterrichtete nach Vorgaben, die wenig Raum für echte Begegnung und individuelle Entwicklung ließen. Immer wieder spürte ich: Schule wird weder den Kindern noch uns Lehrkräften gerecht.
Ich wollte verstehen, wie Lernen wirklich gelingt – jenseits von Druck, Noten und starren Strukturen.
Diese Suche wurde zum Antrieb für meine Arbeit: Schule so zu gestalten, dass sie ein Ort des Lernen, der echten Entwicklung und der Menschlichkeit ist – für Lernende und Lehrende gleichermaßen. 

Ich kann heute sagen:
Das System ist elastischer als ich es je für möglich gehalten hätte.
Es ist möglich, als Schule das System zu verändern - aber auch als Einzelne die persönliche Nische im System zu finden.

Antje 


Schule braucht Menschen, die sich auf den Weg machen.

Warum Schule sich verändern darf – und wie Lehrkräfte dabei Kraft schöpfen können

Der Alltag an Schulen ist herausfordernder geworden als je zuvor: steigende Anforderungen, heterogene Lerngruppen, gesellschaftliche Spannungen, Digitalisierung, Lehrkräftemangel. Viele Lehrkräfte gehen täglich über ihre Belastungsgrenzen, und Schulleitungen jonglieren mit Erwartungen, die eigentlich drei Teams bräuchten. 

Und trotzdem: Schule hat gerade jetzt die Chance, sich neu zu erfinden. Eine Chance, die nicht nur den Schüler:innen hilft – sondern auch den Menschen, die Tag für Tag vor ihnen stehen.  

1. Selbstorganisiertes Lernen – Bedrohung oder Entlastung? 

Kaum ein pädagogisches Konzept polarisiert so sehr wie selbstorganisiertes Lernen (SOL). Einige sehen darin die Zukunft, andere fürchten Chaos, Überforderung und Leistungsabfall. 

Die Wahrheit liegt für uns dazwischen. 

Was SOL gut macht: 

  • Schüler:innen übernehmen Verantwortung.
  • Lehrkräfte werden entlastet, weil sie nicht jede Minute führen müssen.
  • Zusammenarbeit, kritisches Denken und digitale Kompetenzen werden gefördert.
  • Lernen wird individueller und motivierender.

Was SOL nicht automatisch löst: 

  • Schüler:innen müssen Schritt für Schritt an Selbstständigkeit herangeführt werden.
  • Lehrkräfte brauchen Methodenkompetenz und Zeit zur Umstellung.
  • Nicht jeder ist sofort bereit für offene Lernformen.

Was das für dich bedeutet:
Du musst nicht sofort alles umkrempeln. Aber es lohnt sich, Bausteine einzubauen: feste Lernzeiten, Wochenpläne, Projektphasen, klare Routinen. Kleine Schritte, große Wirkung. 

2. Zukunftsfähige Schulen denken nicht in Entweder–Oder 

Die erfolgreichsten Schulen vereinen zwei Welten: 

  • Struktur UND Freiheit.
  • Lehrkraftgesteuert UND schüleraktiv.
  • Klarheit UND Mitgestaltung. 

Die Frage ist nicht:
 „Klassisches Konzept oder SOL?“ 

Die Frage lautet:
 „Wie schaffen wir ein Gleichgewicht, das Lernen stärkt und Lehrkräfte schützt?“ 

Schulen, die heute wirklich vorankommen, tun drei Dinge: 

  1. Sie sorgen für klare Strukturen, damit niemand schwimmt.
  2. Sie geben SchülerInnen deutlich mehr Verantwortung, damit sie wachsen können.
  3. Sie etablieren eine Kultur der Zusammenarbeit, statt dass jede Lehrkraft allein kämpft.

 

3. Was Lehrkräfte tun können, um nicht täglich erschöpft aus der Schule zu kommen 

Es gibt keinen Zaubertrick – aber viele wirksame Stellschrauben. 

Arbeite nicht härter, sondern klarer 

  • Setze Prioritäten: Du musst nicht alles perfekt vorbereiten.
  • Manage deine Arbeitszeit: Schule ist ein Marathon, kein Sprint.
  • Erlaube dir pragmatische Lösungen: In einem kranken System geht es nicht anders.

Gib Verantwortung ab 

  • Selbstlernphasen.
  • Wochenaufgaben.
  • Peer-Unterstützung.
  • Lass deine SuS partizipieren. Gebe ihnen echte Gestaltungsspielräume.

Nicht, um dich zu entlasten, sondern um Schüler:innen zu stärken. Die Entlastung ist ein willkommener Nebeneffekt. 

Sorge für dich, als wäre es Teil deines Jobs – denn das ist es 

  • Pausen weg vom Lärm. Halte das Hamsterrad regelmäßig an und steige für einen Moment aus. 
  • Bewegung, auch kurz.
  • Austausch mit KollegInnen.
  • Gönne dir Supervision oder Coaching.

Lehrkräfte sind keine Maschinen. Und sie werden auch nicht durch „mehr Idealismus“ widerstandsfähiger. 

 

4. Was Schulleitungen tun können, um ihr Kollegium zu stabilisieren 

Gute Führung ist heute eine der stärksten Schutzfaktoren im Schulsystem. 

Die wirksamsten Maßnahmen: 

  • Transparenz statt Überrumpelung.
  • Realistische Erwartungen statt Überforderungen.
  • Klare Prioritäten statt Aktionismus.
  • Teamstrukturen, in denen Verantwortung verteilt wird.
  • Fortbildungen, die wirklich unterstützen – nicht zusätzlich belasten.

Vor allem aber: Anerkennung und echtes Interesse.
Lehrkräfte brauchen das Gefühl, gesehen zu werden. Nicht gelobt für Perfektion, sondern wertgeschätzt für Haltung und Einsatz. 

 

5. Ein realistischer, starker Ausblick 

Schule wird sich verändern – nicht, weil es modern klingt, sondern weil unsere Welt sich verändert. Die Aufgabe ist groß. Aber du bist nicht machtlos. Im Gegenteil: Mehr denn je hast du Gestaltungsspielraum. 

Du darfst stolz darauf sein, in einem Beruf zu stehen, der Zukunft formt – auch wenn er dich manchmal müde macht. Du bist nicht allein.
Und Schule kann ein Ort sein, der nicht ausbrennt, sondern stärkt. 

 

Du kannst Einfluss nehmen. Und du musst diesen Weg nicht alleine gehen. 

Lerncoaching Schulentwicklung Alemannschule Stefan Ruppaner Lernbegleitung

Lerncoaching

Meine Erfahrungen, best practisces und bewährten Tools als Lernbegleitung  und gebe ich gerne weiter.
Lerncoaching kann in einer veränderten Schulorganisation entstehen, die Grundlage ist jedoch eine andere Haltung zum Lehren und Lernen. Gemeinsam reflektieren wir die Rolle als Lehrkraft und entwickeln Gelingensbedingungen, um Lerncoaching erfolgreich zu etablieren.

Lernbüro Lernlandschaften Alemannenschule Schmetterlingspädagogik Stefan Ruppaner Materialnetztwerk

Lernbüros und kooperative Marktplätze

Gemeinsam beraten wir euch, wie kooperatives Lernen in eurer Schule möglich wird. Dabei geht es einerseits um Räumlichkeiten, andererseits um Zeiträume, in denen Kooperatives Lernen möglich wird.

Leitbild Schule Haltung Schule personalisiertes Lernen selbstorganisiertes Lernen

Leitbild: Eine neue Haltung

Die Schule der Zukunft benötigt ein anderes Verständnis von Schule. Damit dies gelingt, ist die Etablierung eines Leitbildes, welches Ihre Schule sicher trägt, von zentraler Bedeutung. Wir stehen in diesem fundamental wichtigen Prozess an eurer Seite.

Schmetterlingspädagogik Stefan Ruppaner Alemannenschule Lernen durch Erleben

Selbstorganisiertes Lernen am Beispiel der Alemannenschule Wutöschingen

Das Konzept der Schmetterlingspädagogik von Stefan Ruppaner und der ASW bietet ein facettenreich durchdachtes Konzept für Schulen, die sich in Richtung Zukunft auf den Weg machen möchten. Als Duplikatorinnen des Instituts für Schmetterlingspädagogik beraten wir euch, wie dieses Konzept an eurer Schule umgesetzt werden kann. 

HamBurger Lehrkräfte Augepasst

Alle drei Termine finden online statt!

Dieser interaktive Workshop richtet sich an Lehrkräfte in Hamburg, die sich eine gesündere Balance zwischen Beruf und Privatleben wünschen.
Zeitmanagement ist für Lehrkräfte herausfordernd, denn Arbeitszeiten und Aufgabengebiete sind nicht 100%ig definiert. Ein bewusstes Management der Arbeitszeiten ist daher für die eigene Gesundheit von hoher Bedeutung.
Der Workshop zeigt praxistaugliche Möglichkeiten auf, wie dies gelingen kann. 

Mental Health macht Schule

Impulse und Werkzeuge, deine Resilienz zu stärken

Webinar am 2. Oktober von 17:30 - 19:00

In diesem Online-Input stehst du mit deiner mentalen Gesundheit und inneren Widerstandsfähigkeit im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Mental Health macht Schule“ bekommst du von Antje und Claudia alltagstaugliche Impulse und praxiserprobte Werkzeuge an die Hand, mit denen du deine Resilienz stärken kannst – nachhaltig, direkt umsetzbar und passend für deinen Schulalltag.

Im Fokus steht eine innere Haltung, die Gelassenheit und realistische Erwartungen fördert – damit du in einem oft herausfordernden Umfeld gesünder und zufriedener arbeiten kannst. Dabei geht es nicht darum, noch mehr To-dos zu sammeln, sondern Wege zu entdecken, wie du mit kleinen Veränderungen mehr Leichtigkeit und Klarheit in deinen Schulalltag bringst.

Ziel ist es, dass du dein Arbeitsumfeld aktiv mitgestaltest und ein bewussteres Arbeiten möglich wird.

Unbezahlte Werbung - Heißer Tipp

IQES online

Mehr Leichtigkeit und Professionalität für Schule und Unterricht 

IQES kommt aus der Schweiz und ist eine webbasierte Plattform, die Schulen, Lehrkräfte und Schulleitungen mit Werkzeugen, Materialien und Methoden versorgt, die wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisnah sind.
Für uns ist IQES online eine wahre Schatzkiste für professionalisierte Unterrichts- und Schulentwicklung. Sie bietet Werkzeuge, die den Lehreralltag erleichtern, ohne dabei in oberflächliche „Bausteinlösungen“ abzurutschen. Stattdessen werden nachhaltige Kompetenzen – bei Lehrkräften, Teams und auf Schulebene – gefördert. Wer das Ziel hat, Schule lebendig, lernwirksam und zukunftsfähig zu gestalten, wird hier fündig. 

Warum die Haltung von Lehrkräften den Unterschied macht 

„Ich glaube, dass du es schaffen kannst“ – dieser Satz ist mehr als eine Ermutigung. Er ist eine Haltung. 

Die aktuelle Bildungsforschung zeigt eindrücklich: Die Überzeugungen von Lehrkräften wirken unmittelbar auf die Lern- und Anstrengungsbereitschaft ihrer Schüler:innen. Wer mit einem sogenannten Growth Mindset unterrichtet – also mit der tiefen Überzeugung, dass sich Fähigkeiten durch Anstrengung, Übung und gute Strategien entwickeln lassen – stärkt nicht nur Kinder, sondern auch sich selbst. 

Haltung wirkt – auf Kinder und auf Lehrkräfte 

Kinder übernehmen die Botschaften, die wir als Erwachsene ausstrahlen. Wenn Lehrkräfte überzeugt sind, dass sich Leistung entwickeln kann, dann spüren Schüler:innen genau das. Besonders für Kinder in schwierigen Lernsituationen ist es ein entscheidender Unterschied: 

  • Ein Growth Mindset eröffnet Möglichkeiten, gibt Mut zum Dranbleiben und unterbricht den Teufelskreis aus Misserfolg und Resignation.
  • Ein Fixed Mindset hingegen („Fähigkeiten sind angeboren und kaum veränderbar“) kann ungewollt genau das Gegenteil auslösen – nämlich die Überzeugung, dass sich Anstrengung nicht lohnt.

Das bedeutet: Die Haltung der Lehrkraft ist weit mehr als „nur“ eine innere Einstellung. Sie ist eine pädagogische Ressource, die sich auf Motivation, Selbstwertgefühl und Resilienz von Kindern auswirkt – und die Lehrkraft selbst schützt. 

Was Lehrkräfte konkret tun können 

Die gute Nachricht: Haltung ist veränderbar. Growth Mindset ist nicht etwas, das man entweder „hat oder nicht hat“, sondern etwas, das man bewusst entwickeln und stärken kann. 

Einige konkrete Ansätze aus der Praxis: 

  • Anstrengung loben, nicht nur Ergebnisse. Statt „Du bist so schlau“ besser: „Du hast dich richtig reingehängt – das hat den Unterschied gemacht.“
  • Fehler neu bewerten. Fehler nicht als Scheitern sehen, sondern als natürlichen und wertvollen Teil des Lernprozesses.
  • Selbstreflexion üben. Sich regelmäßig fragen: Welche Überzeugungen habe ich über Lernen und Intelligenz? Was gebe ich unbewusst weiter?
  • Soziale Vergleiche vermeiden. Nicht den/die Beste:n hervorheben, sondern individuelle Fortschritte sichtbar machen.

Unterstützung von außen – weil Reflexion leichter gemeinsam gelingt 

Niemand muss diese Entwicklung allein gehen. Gerade Lehrkräfte haben einen der verantwortungsvollsten und anspruchsvollsten Jobs der Welt – und verdienen professionelle Unterstützung, um ihre Haltung regelmäßig zu reflektieren und zu stärken. 

Externe Begleitung, z. B. durch Coaching, kollegiale Fallarbeit oder Programme wie die von SoulTeachers, schafft einen sicheren Raum für: 

  • ehrliche Selbstreflexion ohne Bewertung,
  • neue Impulse von außen,
  • konkrete Strategien, um die eigene Haltung nachhaltig im Alltag zu verankern.

Es geht nicht darum, Fehler aufzuzeigen, sondern Potenziale sichtbar zu machen. Denn eine gestärkte Lehrkraft bedeutet gestärkte Kinder. 

Fazit 

Ein Growth Mindset ist kein „pädagogisches Add-on“, sondern der Kern erfolgreicher Lernprozesse. Lehrkräfte, die diese Haltung leben, eröffnen nicht nur ihren Schüler:innen neue Möglichkeiten – sie stärken auch ihre eigene Widerstandskraft im oft herausfordernden Schulalltag. 

ruppaner

SoulTEachers & Stefan Ruppaner

Was mit einem Coffee-Date in der Lüneburger Heide startete, ist mittlerweile eine Kooperation, die Fahrt aufnimmt.
Wir SoulTeachers, bekannt als Gesundheits- und Resilienzförderer von Lehrkräften, suchten schon seit längerem nach einem fehlenden Puzzleteil. Unsere Strategien zur Persönlichkeitsentwicklung wirken, das wissen wir glücklicherweise,  nun kommen KlientInnen und sagen: "Danke fürs Augen öffnen. Ich merke aber, dass ich den Lehrerjob so nicht mehr machen möchte."
Das ist allerdings nicht die Intention von SoulTeachers.
Wir denken seit jeher in Lösungen und wollen natürlich Lehrkräfte stark machen, damit sie stark in ihrem Job sind. Wir bemerkten also, Persönlichkeitsentwicklung ist der Startschuss für Schulentwicklung.
Nicht nur Lehrkräfte dürfen sich weiterbilden, auch das System muss sich ändern.
Mit Stefan Ruppaner und der Schmetterlingspädagogik der Alemannenschule haben wir eine konkrete Möglichkeit der Systemänderung gefunden.
Wir freuen uns, diesen Ansatz gepaart mit den bewährten SoulTeachers Strategien, gemeinsam mit dem Institut für Schmetterlingspädagogik, in vielen Schulen zu implementieren. Damit es Lehrkräften und ihren SchülerInnen in Schule richtig gut geht.

Resilienz für einen kompletten 11. Jahrgang

Im April und Mai durften wir mit dem kompletten 11. Jahrgang eines Lüneburger Gymnasiums Strategien gegen Prüfungsstress und für Resilienzaufbau erabeiten. Vielen Dank für euer Vertrauen!

Die Alemannenschule - der neue Film von Reinhard Kahl

Reinhard Kahl ist Filmemacher. Sein Film "Treibhäuser der Zukunft" entzündete Stefan Ruppaner und war der Startschuss für den Umbau der Alemannenschule. Als ihm dies zu Ohren kommt, will Kahl mal reinschnuppern in die Alemannenschule, einen kurzen Eindruck filmen... doch daraus wird nichts, denn was er in Wutöschingen erlebt, fasziniert ihn. So bleiben er uns sein Team 5 Jahre und begleiten die Entwicklung, das Lernen und Entlernen dieser besonderen Schule.
Sein Film erscheint im Herbst 2025.
Wir freuen uns sehr darauf und wünschen viel Erfolg!

Inspiration - Film Tipp:

Da geht was Deutschland 

 
Die "plan b"-Hosts Antonia Lilly Schanze und Refiye Ellek besuchen Visionärinnen und Visionäre, die unser Lernen bereits revolutionieren. Egal, ob im Schulalltag oder digital als YouTuber. 

Es gärt in Deutschland...

Mit diesem Thema - und welche Gärungen momentan in Schulen stattfinden, durften wir satte zwei Stunden mit Reinhard Kahl philosophieren, denken und ergründen.
Lieber Reinhard und liebe Gäste, die ihr den Weg in die Scheune gefunden habt, danke für den gehaltvollen Abend in schöner Stimmung auf der kulturellen Landpartie.

herausforderndes Schülerverhalten Unterrichtsstörungen GEW Lehrerfortbildung Lehrercoaching

SoulTeachers vor Ort in Hamburg

Klassenklima positiv gestalten - guter Umgang mit herausforderndem Verhalten

Geht es dir auch so, dass einzelne Schüler:innen dir oft den Unterricht sprengen?
Eigentlich ist herausfordernd inzwischen das neue Normal?!?

Wir reden drüber und teilen unsere besten Strategien, Tipps und Erfahrungen mit euch. In diesem Thema liegt enorm viel Stresspotenzial und gleichzeitig kann hier auch die größte Motivation für deinen Schulalltag liegen.
Gemeinsam werden wir versuchen, die Stressspirale zu durchbrechen, indem wir dir praxiserprobte Lösungen an die Hand geben.

Das war ein intensiver Abend! Danke an euch tollen Lehrkräfte! Ihr rockt!!!

Inklusion - aber wie? 

Beim diesjährigen Fachtag Inklusion geht es rund ums Thema "Umgang mit herausforderndem Verhalten in der Schule". Wie schwer das sein kann, weiß jeder der im System Schule tätig ist.
Wie Inlkusion im Schulalltag gelingen kann und was jede/r dafür ganz konkret tun kann, erfährst du auf dem Fachtag Inklusion des Landkreises Harburg am 18. Februar 2025 in Winsen. 

Wir SoulTeachers sind sowohl bei der Organisation, als auch mit einem Workshop dabei! 

Wir freuen uns darauf dich in Winsen persönlich zu treffen!

SoulTeachers & Schulflix

kollegialer Austausch lehrer Schulflix

Wir wissen, dass Lehrkräfte die eigentlichen Expertinnen für Ihren Unterrichtsalltag sind.
Das Problem?
Es gibt viel zu wenig Zeit und Raum für Austausch!
Das möchten wir jetzt ändern.
Dafür haben wir gemeinsam mit Schulflix ein Format geschaffen, indem Lehrkräfte zusammen treffen und so gemeinsam zu Lösungen kommen.
Raum für Austausch, Ideen, Möglichkeiten!
Wir freuen uns auf euch!

kollegialer Austausch Lehrercoaching Schulflix

Tausch dich aus!

Zeit zum Reden mit uns  SoulTeachern und tollen anderen KollegInnen!

Talk & Teachers ist ein neuer Raum für Austausch, Inspiration und Praxisimpulse für Lehrkräfte. 

 

Im zweitenTalk am 28. November um 18:30 Uhr wollen wir mit euch darüber sprechen, wie du deinen Stresslevel in der Schule verringern und schwierige Situationen souveräner handhaben kannst.

 

Melde dich kostenfrei an. Wir sind in diesem Raum deine Gastgeberinnen und freuen uns auf den Austausch mit dir und inspirierenden KollegInnen! 

Feedback vom 1. Talk & Teachers

Ich darf aus Situationen raus gehen und erstmal durchatmen.

Feedback vom 1. Talk & Teachers

Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass "meine" Klasse bei FachlehrerInnen funktioniert.

Feedback vom 1. Talk & Teachers

Wir arbeiten nicht mit Ordnern, sondern mit Menschen.

Feedback vom 1. Talk & Teachers

Ich darf mir Hilfe von Experten holen (Jugendamt, Beratungsdienst, Kinderschutzbund, Sorgentelefon, etc) wenn ich alleine nicht weiter komme und ich merke, die Verantwortung wird zu groß.

Feedback vom 1. Talk & Teachers

Ich werde den Persönlichkeitstest, den Lea empfohlen hat durchführen.
https://www.simone-kriebs.de/tiertypen-persoenlichkeitstypen/

Feedback vom 1. Talk & Teachers

Wenn ich mich länger als 10 Minuten über etwas ärgere, hat es etwas mit mir zu tun.

Der neue Austauschraum für Lehrkräfte bei Schulflix

In regelmäßigen Abständen laden Claudia und Antje sich ExpertInnen für eine Keynote ein und möchten dann mit EUCH Lehrkräften darüber ins Gespräch kommen.
Der Austausch über deine Herausforderungen, ABER vor allem auch über deine guten Tipps und Strategien stehen an diesem Abend im Vordergrund. 
Die SoulTeachers moderieren den Abend und geben natürlich ebenfalls ihre geballte Coaching- und Beratungsexpertise an euch weiter!

lehrergesundheit kongress

SoulTeachers waren wieder dabei 

Online-Kongress für Lehrergesundheit

  • Ein Potpourri voller Impulse für deine LehrerInnengesundheit


  • 3 Tage Auszeit und über 20 Speaker mit vielen Ideen, um den Stresspegel in diesem Schuljahr zu senken


  • Tools für mehr Balance und Achtsamkeit in deinem Schulalltag

SoulTeachers & Schulflix

Sei die Unterstützung, die du dir wünscht! Neues Schulflix Format mit uns SoulTeachers. Anfang November geht es endlich los!

 

Stressprävention im Unterricht


Herausforderndes SchülerInnenverhalten zielführend und gesund managen

Der Lehrerberuf fordert nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten. Insbesondere herausforderndes Schülerinnenverhalten kann den Stresspegel erheblich erhöhen und dadurch die Gesundheit von Lehrkräften auf Dauer belasten. Umso wichtiger ist es, in diesem Bereich Strategien zur Stressprävention zu kennen und anzuwenden.

In diesem Artikel möchten wir aufzeigen, wie durch eine respektvolle Beziehungsgestaltung und gesunde Kommunikationsstrategien schwierige Situationen im Klassenzimmer besser zu meistern sind.

Eine Beziehung auf Augenhöhe schaffen

Eine Beziehung auf Augenhöhe mit SchülerInnen aufzubauen bedeutet im ersten Schritt, die Meinungen, Bedürfnisse und Gefühle der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen und zu respektieren. Dies fällt uns immer dann leicht, wenn es sich um angenehme gute Gefühle handelt. Wenn SchülerInnen das System oder den Stoff oder gar uns als Lehrperson in Frage stellen und uns herausfordern, wird ein Anerkennen und Respektieren ihrer Haltungen und ihres Verhaltens schon schwieriger. Fühlen wir uns doch im Recht, fühlen wir uns doch gestört, fühlen wir uns also dazu genötigt, auf etwas von uns Unerwünschtes zu reagieren.

SoulTeachers auf der didacta 2024

Mittwoch, 21. Februar 2024, Köln


Es ist an der Zeit, dass Lehrkräfte ihre eigene Gesundheit und Zufriedenheit als essenzielle Bausteine des Bildungssystems anerkennen. Der Vortrag beleuchtet, wie Lehrer:innen souverän durch ihre dicht gepackten Schultage navigieren können, solange das das Thema Lehrergesundheit noch nicht überall im Berufsalltag implementiert ist. Durch das bewusste Training von Gelassenheit und Selbstbestimmung erhalten Lehrkräfte Strategien an die Hand, um sich selbst vor Überlastung zu schützen. Gewinne neue Klarheit darüber, welche Lehrperson du sein möchtest, was dich auszeichnet und wie du in deiner Mitte bleiben kannst. Dies aktiviert persönliche Ressourcen und unterstützt langfristig eine ausgewogene Work-Life-Balance. Der Vortrag bietet praktische Ansätze, um die eigene Gesundheit zu stärken und mit einem selbstbewussten Mindset in die Schule zu gehen.


Veranstaltungsort mobile.schule, Hauptbühne (Halle 7.1, B60)

SoulTeachers sind wieder dabei: der Online-Kongress für Lehrergesundheit

3 Tage Auszeit

  • Ein Potpourri voller Impulse für deine LehrerInnengesundheit


  • 3 Tage und über 20 Speaker mit vielen Ideen, um den Stresspegel in diesem Schuljahr zu senken


  • Tools für mehr Balance und Achtsamkeit in deinem Schulalltag

Gemeinsam zu mehr Gelassenheit

Back to Balance

Der erste Online-Kongress zum Thema Lehrergesundheit im Oktober 2023! Wir waren dabei!

Kongress Lehrergesundheit Speaker
Achtsamkeit für lehrer

Achtsamkeit to go

Lade dir unseren Flyer kostenlos als PDF runter, drucke ihn aus und hänge ihn bei dir zu Hause, im Klassenzimmer oder im Lehrerzimmer auf.
So kannst du (oder andere) immer überlegen, was du gerade brauchst und dir den Schnippsel zur Erinnerung abreißen.

Zuversicht im Schulalltag

Mutmach-Tipps für Lehrkräfte

In Zeiten von Bildungskrise und Lehrermangel scheint es manchmal so, als gäbe es nur noch schlechte Nachrichten aus dem Bildungssektor. Für Lehrkräfte, die ohnehin schon einem hohen Stressniveau ausgesetzt sind, kann diese Negativspirale der pessimistischen Neuigkeiten, die Gefahr eines Burnouts oder anderer Erkrankungen zusätzlich erhöhen. Auf jeden Fall vermiest es Lehrerinnen und Lehrern die Lust auf Schule und die Hoffnung darauf, trotz allem einen guten Job machen zu können. Dies ist ein Problem – bilden Lehrkräfte doch die Zukunft unseres Landes aus und sollten der jungen Generation eine positive Zukunftsvision vermitteln. Wie sonst sollen Kinder und Jugendliche erfahren, dass es möglich ist, die Zukunft aktiv zu gestalten und die multiplen Krisen unserer Zeit erfolgreich zu meistern? Lehrkräfte können solch eine positive Haltung nur vermitteln, wenn sie selbst zuversichtlich in die Zukunft schauen können. 

Welche Wege also gibt es, diesem negativen Trend entgegenzuwirken und trotz aller Schwierigkeiten die Lust auf Bildung, Schule und Zukunft zu erhalten?

Wenn es darum geht, nicht in Negativität und Sorgen zu versinken, sondern den Glauben daran zu stärken, die eigene Situation und Zukunft gestalten und verbessern zu können, spielen Zuversicht und Selbstwirksamkeit eine zentrale Rolle. In diesem Artikel beleuchten wir die Bedeutung dieser Faktoren und geben praktische Gesundheitstipps für Lehrer:innen.

Hier kannst du weiterlesen: Aktueller Artikel auf balance4teachers.de

Freude am Lehrerberuf: 

 Leichter gesagt als getan? 

Maestras con sol Freude am Lehrerberuf

Es gibt so viele großartige Lehrkräfte! Zwei von ihnen durften wir vor wenigen Wochen kennenlernen. Amelie und Jacky sind zwei junge Sonderpädagoginnen aus NRW und wir finden, sie sind echte SoulTeacher! Daher schreiben sie hier über ihre Haltung zum Beruf und zu ihren SchülerInnen. Lieben Dank an die beiden für ihr Wissen und ihr Engagement für richtig gute Bildung!

Jeder kennt die Tage, an denen man beim Klingeln des Weckers am liebsten einfach
liegen bleiben würde. Man ist müde und es stehen wieder einmal so viele ToDos an.
Vielleicht gibt es auch noch ein scheinbar unlösbares Problem mit einer Schülerin /
einem Schüler oder einer ganzen Lerngruppe.

Wie schafft man es an solchen Tagen dennoch positiv in den Tag zu starten und mit
Freude den Schultag zu beginnen?

HALTUNG. Dieses Stichwort beeinflusst unserer Meinung nach ausschlaggebend,
wie der Schulalltag wahrgenommen und empfunden wird. Zum einen ist hier die Haltung gegenüber der Schülerinnen und Schüler und zum anderen die persönliche Haltung gegenüber des Lehralltags gemeint.
Beim Start in den Tag kann man entweder an die Hürden des Tages denken und davon die Stimmung maßgeblich beeinflussen lassen. Oder man fokussiert sich auf die positiven Aspekte des Tages. Zwischenmenschliche positive Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern spielen dabei eine große Rolle. Welche kleinen Begegnungen und Situationen im Klassenraum bringen uns zum Lächeln und
erfüllen uns? Ist es der individuelle Lernerfolg eines Schülers / einer Schülerin, eine
gelungene Unterrichtsstunde oder auch ein klärendes bzw. schönes Gespräch.
Aus unserer Erfahrung kann eine positive Beziehung durch folgende Aspekte geschaffen werden:

☼ Stellen von Fragen
☼ Anerkennen von Gefühlszuständen
☼ Wertschätzen der individuellen Bedürfnisse und Interessen
☼ Einbeziehen der verschiedenen Muttersprachen
☼ Zeigen von Interessen an kulturellen Ereignissen
☼ Schaffen von Transparenz und Fairness
☼ Preisgeben von Informationen aus dem eigenen Leben und last but not least
☼ Lachen mit den Schülerinnen und Schülern

So kann die einfache Frage: „Wie geht es dir?“ Türen öffnen für den Aufbau einer
vertrauensvollen Beziehung. Es ist wichtig, dass die Kinder sich anerkannt und
gesehen fühlen. Auch im weiteren Gespräch sollte aufmerksam zugehört und Bezug
auf Gesagtes genommen werden.
Ausgesprochen hilfreich ist es, in der Lerngruppe ein Gefühl von „Wir sind ein Team“
zu schaffen und die Meinungen der Kinder mit einzubeziehen. Die Sinnhaftigkeit von
Regeln sollte mit den Schülerinnen und Schülern im Klassenraum erarbeitet und von
den Kindern als sinnvoll empfunden werden. Konsequenzen beim Regelverstoß
sollten transparent sein und können auch mit den Kindern gemeinsam erarbeitet
werden. Das anschließende Reflektieren hilft den Schülerinnen und Schülern meist
beim Annehmen der Konsequenzen. Um eine starke Bindung zu schaffen ist es
wichtig, auf jeden Verstoß eine Konsequenz folgen zu lassen. Auch wenn diese noch
nicht beschlossen wurde, sollte angekündigt werden, dass eine folgen wird.
Konsequenzen können durchaus auch individuell festgelegt werden.

Auch wenn der alltägliche Zeitplan eigentlich keine Lücken lässt, ist es sinnvoll,
flexibel auf schöne, spontane Momente mit Schülerinnen und Schülern zu reagieren
und zum Beispiel dem Lachen eines Kindes Raum zu schenken. Zudem ist es unheimlich effektiv, spontan auf hilfsbereites und freundliches Verhalten seitens der
Schülerinnen und Schülern einzugehen und dieses mit Lob zu bestärken.
Als Lehrkraft kann es sehr erfüllend sein zu sehen, wie die Kinder ihre Kompetenzen
im Bereich der „Social Skills“ nach und nach erweitern, wenn man Zeit mit ihnen
verbringt und die oben genannten Aspekte in die Beziehungsbildung mit einfließen
lässt.

Unserer Meinung nach bedarf es einer guten Balance zwischen Planung und Struktur auf der einen Seite und spontanes Eingehen auf individuelle Bedürfnisse sowie sozial-emotionale Ereignisse auf der anderen Seite. Auf diesem Weg schafft man eine schöne, lernförderliche Atmosphäre sowohl für die Lehrkraft als auch für die Schülerinnen und Schüler. Dies wirkt sich wiederrum auf die Freude im Lehrerberuf aus und lässt einen auch an müden, dunklen und herausfordernden Tagen einen Sinn darin sehen, in der Schule seiner einflussreichen Aufgabe mit Freude zu entgegnen.

Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das Meiste gelingen.“ Dalai Lama

Verfasserinnen: Maestras con sol • Email: [email protected] • Instagram: 
maestrasconsol

lehrercoaching lehrerfortbildung unterrichtsstörung
lehrergesundheit lehrercoaching unterrichtsstörung
lehrerfortbildung lehrercoaching systemisch für lehrer
familylab jesper juul schule anders

Jesper Juul...  mein Superheld

gebloggt von Antje

Erst hielt er Einzug in mein Familienleben,  jetzt begleiten mich seine Werte auch in der Schule.
Lernen funktioniert nachhaltig nur in Beziehung, auf Augenhöhe: gleichwürdig.
Dies bedeutet konkret, dass ich meine SchülerInnen nicht mehr als Objekte sehe, in die ich einen Stoff hinein bekommen soll.
Stattdessen biete ich an und ermögliche Lernwege, immer verbindlich, aber ich akzeptiere das individuelle Tempo.
Ich stehe im Dialog über:
Wo kommst du her?
Wo stehst du gerade?
Was sind die nächsten Schritte?
Ich respektiere Kinder, die ihre Integrität schützen müssen, immer in der Annahme des "guten Grundes". Und da ich die Verantwortung trage, zeige ich  Grenzen auf, im Dialog, ohne dass es Verlierer gibt.
Ich mache Schule nicht mehr für ein System oder für SchülerInnen.
Mein Anspruch ist es, Schule mit meinen SchülerInnen zu gestalten.

Klingt kompliziert oder unrealistisch? Lass uns gemeinsam schauen, wie dies geht!

lehrergesundheit lehrerfortbildung

»SoulTeachers sind Lehrkräfte

die für Schule brennen,

ohne dabei auszubrennen,

die Authentizität, Kreativität und Mut verkörpern und die ihre eigenen Grenzen kennen

und achten.«

Du bist der Sauerstoff in der Schule. 

 

Hast du im Moment genug Sauerstoff? 

 

Unser Tipp, um wieder mehr zum Durchatmen zu kommen: 

 

Schaff dir Mikropausen. 

 

Such dir einen Gegenstand, eine Tätigkeit, stell dir deine Handywecker. 

 

Jedes Mal, wenn du du nun den Gegenstand siehst, 

die Tätigkeit tust oder dein Handy kurz vibriert, überlegst du: 

 

Wie geht es mir gerade? 

 

Dann entscheidest du: OK, geht weiter. 

 

Oder: Moment, ich brauche einen Schluck Wasser, ich muss tief atmen, ich öffne das Fenster, ich zähle bis 10 und rede erst dann weiter, ich lächle, ich denke an etwas Schönes, ich beende den Unterricht 2 Minuten früher, denn ich brauche eine Pause… 


Was hilft dir? Lass es uns gerne wissen! 

 

Be a SoulTeacher! Antje & Claudia

didacta mobile.schule backtobalance

SoulTeachers Vortrag zum Thema Lehrergesundheit auf der Didacta

Das wichtigste Frage für Schule ist für uns im Moment: 

 

Wie bleiben, die die in Schule sind, die die noch stehen, die die weitermachen möchten - gesund und motiviert? 

 

Vor der großen Transformation des Systems - die ja vielleicht irgendwann kommt - ist es extrem wichtig, dass DU als Lehrkraft gut auf dich aufpasst. 

 

Dafür haben wir 5 einfache Schritte entwickelt, die leicht im Schulalltag umgesetzt werden können, denn NOCH MEHR braucht gerade niemand. 

 

Deshalb geht es bei uns eher ums ANDERS. 

 


Im Falle eines Notfalls bist du aufgefordert zu erst für deine eigenen Sauerstoff zu sorgen, denn dann kannst du anderen helfen. Das gilt auch für die Schule. Du brauchst Power und Energie, damit du dich um andere kümmern kannst. Daher prioresiere deine Selbstfürsorge. Nimm sie wichtig.


2.
Kenne deine dein Warum! Überlege in deiner nächsten ruhigen Minute, warum du Lehrkraft geworden bist. Was gibt dir Kraft in der Schule? Wofür brennst du? Was macht dir Spaß? Wofür bist du mal angetreten? Mach wieder mehr davon.  Wenn du hier tiefer einsteigen willst, hol dir unser kostenloses Workbook zum Thema. www.SoulTeachers.net


3.
Nimm dir Mikro Auszeiten und werde dir deiner ganz basalen Bedürfnisse bewusst. Zum Beispiel kannst du jedes Mal, wenn du eine Türklinke herunter drückt. 3x tief ein und ausatmen. Oder du stellst dir zu jeder vollen Stunde deinen Handy Wecker und trinkst dann ausreichend Wasser. Lass dich kurz wecken und frag dich: Wie geht es mir? Was brauche ich gerade?

4.
Sei authentisch und triff mutige Entscheidungen für dich und für deine SchülerInnen und Schüler. Das System ist dehnbarer als wir denken. Mach Schule zu einem Ort, an dem du dich gut fühlst, hol dafür deine SchülerInnen ins Boot. Gestaltet Schule so, dass es euch gut geht.


5.
Habt Spaß miteinander. Feiert eure Erfolge. Damit meinen wir weniger Noten, Tests und Arbeiten. Eher das Zwischenmenschliche, die Beziehung, die die Grundlage für alles Lernen ist. Hier liegt so viel Potenzial verborgen, welches wir entdecken dürfen, wenn wir uns nur trauen, den Blickwinkel zu ändern. Was sind die Zukunftskills in Zeiten von ChatGPT und Google? Mutige, authentische, gesunde Menschen, die Zukunft gestalten möchten. Sei eine Zukunftsgestalterin und feier diesen tollen Job gemeinsam mit deinen Schülerinnen und Schülern.

 

Be a SoulTeacher! 
Antje & Claudia 

SoulTeachers auf der didacta 2024

Mittwoch, 21. Februar 2024, Köln


Es ist an der Zeit, dass Lehrkräfte ihre eigene Gesundheit und Zufriedenheit als essenzielle Bausteine des Bildungssystems anerkennen. Der Vortrag beleuchtet, wie Lehrer:innen souverän durch ihre dicht gepackten Schultage navigieren können, solange das das Thema Lehrergesundheit noch nicht überall im Berufsalltag implementiert ist. Durch das bewusste Training von Gelassenheit und Selbstbestimmung erhalten Lehrkräfte Strategien an die Hand, um sich selbst vor Überlastung zu schützen. Gewinne neue Klarheit darüber, welche Lehrperson du sein möchtest, was dich auszeichnet und wie du in deiner Mitte bleiben kannst. Dies aktiviert persönliche Ressourcen und unterstützt langfristig eine ausgewogene Work-Life-Balance. Der Vortrag bietet praktische Ansätze, um die eigene Gesundheit zu stärken und mit einem selbstbewussten Mindset in die Schule zu gehen.


Veranstaltungsort mobile.schule, Hauptbühne (Halle 7.1, B60)

Das Schulsystem hat seine Vor- und Nachteile. Daran lässt sich so einfach nichts ändern. Was wir aber ändern können, sind unsere Perspektiven, unsere Einschätzungen und Verhaltensweisen. Und damit erreichen wir oft bereits wahre Wunder!

Da es im Schulalltag wenig Raum und Zeit für Selbstreflektion gibt, laden wir dich ein, gleich hier und jetzt über dich und die Schule nachzudenken.

Manchmal finden wir uns in einem Hamsterrad wieder, machen einfach weiter und weiter und nach Jahren fragen wir uns:

Warum tue ich das eigentlich alles?

Ja, warum eigentlich? 

journaling lehrertipps

7 Tipps zum erfolgreichen Journaling

 Du brauchst zum Journaling nicht viel: ein Notizbuch und einen Stift oder beispielsweise die Notizen App. Wichtig ist, dass du gerne reinschreibst und es dir Spaß macht.

Wenn du nicht so gerne, ganz frei losschreibst und du dir Begleitung auf deinem Weg wünschst, dann sind unsere Workbooks für dich genau das Richtige. Sie geben dir ganz viel Inspiration, Affirmationen, Fragen und Erinnerungen bereits vor, die dir dabei helfen, mit Leichtigkeit und Spaß das Journaling zu deiner Routine werden zu lassen.

Jeder Tag ist wie ein kleines Leben. Was jeder Tag dir bringen wird, hängt zu einem großen Teil von deiner Einstellung zu ihm, zu dir selbst und deinen Gedanken ab.
Das Journaling hilft dir, diesen Tag ganz bewusst zu starten. Nutze jeden neuen Tag als Geschenk, indem du ihn schon morgens in eine positive Richtung lenkst. Schaffe dir morgens eine kurze ruhige Zeit, wo du dich ganz entspannt dem Schreiben widmen kannst.
Gerade am Anfang kann es sein, dass du noch etwas länger brauchst, bis sich eine gewisse Routine eingespielt hat. Beobachte, ob dir diese Routine gut tut und deine Tage anders verlaufen.

Schreibe dir konkrete Ziele auf. Je konkreter und bildlicher du dir diese Ziele vorstellen kannst, desto besser. Schreibe deine Ziele immer positiv auf.

Setz dir eine wirklich wichtige und ganz klare Intention für deinen Tag. Eine Intention ist starke fokussierte Absichtserklärung.

Feier deine Erfolge. Wir sind es gewohnt, uns Ziele zu setzen. Und wenn wir diese Ziele erreicht haben, stehen schon wieder die nächsten Ziele an. Bestimmt kennst du das? Dabei vergessen wir oft innezuhalten und uns für unsere Erfolge anzuerkennen und sie ganz bewusst wahrzunehmen.

Nutze die Kraft von Dankbarkeit. Du kannst dein Journal als Dankbarkeits-Tagebuch jeden Abend führen. Dafür schreibst du dir jeden Tag Dinge oder Erlebnisse auf, für die du besonders dankbar bist. Damit richtest du deine Gedanken weg vom Mangel hin zur Fülle und zu dem, was alles Gutes schon in deinem Leben vorhanden ist. Du wirst merken, wie sich deine Stimmung sofort verändern wird.
Dankbarkeit ist der Schlüssel für ein erfülltes und glückliches Leben.

Stell dir positive Fragen zu den Probleme, die auftauchen.
Hier kann die Wie Frage weiter helfen.
Zum Beispiel gerätst du immer wieder mit einem Schüler aneinander.
Du fragst jetzt: Wie kann ich mit dem Schüler eine gute Beziehung aufbauen? Das machst du so oft hintereinander bis die Antworten nur so aus dir heraus sprudeln.

Bleib dabei. Es dauert einige Zeit bis neue Rituale in unserem Alltag integriert sind. Du wirst aber merken, es lohnt sich.
Wichtig ist, dass diese Zeit dir Spaß macht und du es genießt!

Be a SoulTeacher! Antje & Claudia

Hast noch mehr Tipps? Was ist deine Erfahrung mit Journaling?

#unlearnSchool

Kennst du schon die großartigen Episoden Filme von beWirken?  Sie zeigen ganz konkret wie Schule von morgen heute schon gelebt wird. Geballte Inspiration, Motivation und konkrete Ideen für alle Menschen rund um Schule. Abgucken erwünscht!

Uns gefällt besonders die 5. Episode prima, weil man im Film so wunderbar erkennen kann, was allein HALTUNG alles ändern kann. 
Unbedingte Guck-Empfehlung! 

YouTube

Inhalte von YouTube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an YouTube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen

Was wünscht du dir zu Weihnachten?

Wie wäre es mit einem sicheren Gefühl von Gelassenheit und Selbstbestimmung?
Mit unserem Self-Coaching Workbook möchten wir dich unterstützen, deinen Schulalltag möglichst passend, zufrieden und gesund zu gestalten. 
Weniger Stress, dafür wieder mehr Freude in der Schule. Das wünschen wir Dir!

Deine Antje & Claudia

Endlich Feierabend!

Endlich Klarheit über deine diffusen Arbeitszeiten. Schaffe eine gesunde Balance zwischen Schule und Freizeit. Unser neustes SoulTeachers Coaching Workbook ist fertig!

belastungen in schule

"Ich schaffe es einfach nicht!"

Alles geben und merken, dass es trotzdem nicht reicht? Unter diesen schwierigen Bedingungen arbeiten viele Lehrkräfte derzeit und das macht ihnen natürlich extrem zu schaffen. 
Umso wichtiger ist es nach Unterstützung zu suchen!

Alles zur Umfrage findet ihr hier:

Dieser Post ist für alle Lehrkräfte, die täglich ihr bestes geben! 💛

Danke, dass es euch gibt!✌️

Wer benötigt gerade einen Booster?

Teile den link dieses Blogs gerne an eine(n) KollegIn. 🎈

Be a SoulTeacher! Antje & Claudia

Es war die Bunte,
die Lustige,
die Genervte, die Unausgeschlafene,
die von der ich wusste, dass das Kind Geburtstag hat, dass der Urlaub in Spanien verregnet war, dass der Hund Bauchschmerzen hat.

Es war die, die zugehört hat,
die auch mal nachgefragt hat, die sich Zeit genommen hat. 
Es war  die, die mich gesehen hat.

Sie hat ein Fach unterrichtet. Ich glaube, es war Geschichte.

Es war DIE, wegen der ich gedacht habe, DAS möchte ich auch, DAS muss schön sein.

Be a SoulTeacher! Antje

Hanstedt

Am 26.09.2023 um 19 Uhr 


Lesung und Workshop für passionierte LehrerInnen in unserer Heimatbuchhandlung.

Wir haben für diesen Abend ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das helfen möchte, den Alltag in der Schule gelassener und selbstbestimmter zu meistern, auch wenn die Zeiten wieder stürmisch werden.

Buch Premiere in Lüneburg

"Es hat sehr gutgetan, sich einmal wieder ins Bewusstsein zu rufen, wie wichtig Selbstfürsorge ist. 
Meine Kolleginnen haben auch von angeregten, positiven Gesprächen unserer Gäste am Büchertisch und zum Abschluss des Abends berichtet.

Ich würde mich freuen, wenn die oder der eine andere Teilnehmende tatsächlich auch in die Umsetzung des Vorgestellten kommt, den „Anker“ haben sich alle aus dem Publikum mitgenommen – und dieser ist ja eine wirklich schöne, leicht umsetzbare Unterstützung." 
                                                          Sylvia Anderle, Lünebuch

Lehr KRAFT für das neue Schuljahr.
Lesung und Workshop für passionierte LehrerInnen am 18.09.2023 um 19.30 Uhr.

Wir stellen unser neues Buch SoulTeacher vor und verraten wirkungsvolle Strategien und Techniken, die die Wort-Life-Balance von Lehrkräften verbessern.

Gelassenheit und Selbstbestimmung

Erstes SoulTeacher Buch veröffentlich!

Es ist Zeit für energiespendende Unterstützung. Dieses Journal für deine persönliche Reflexion bietet die Möglichkeit dazu: mit Informationen zum Thema Stress und Resilienz, Affirmationen zur Stärkung deines Selbst und vielen praxisnahen Übungen und Tipps, um damit den Schulalltag wieder gelassener und selbstbestimmter bewältigen zu können.

Antje (Lehrerin) und Claudia (Coachin) führen dich Schritt für Schritt durch einen individuellen Coaching-Prozess, bei dem du viel über dich selbst und deine Situation erkennen kannst. Dadurch können Handlungsspielräume wieder genutzt werden – und positive Veränderung kann beginnen.

Denn es geht um DICH und darum, wie DU trotz der hohen Belastung in deinem Lehrer:innenleben gesund und zufrieden bleibst!

Instagram post

Inhalte von Instagram post werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Instagram post weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen

An alle Helden

Claudia: Mein persönliches Ziel ist es, so viele LehrerInnen wie möglich wieder an das zu erinnern, was sie zu besonderen LehrerInnen macht.

Mich begeistert es immer wieder zu sehen wie viele PädagogInnen für ihren Job brennen, wie sehr sie sich für ihre Schüler engagieren und wie sehr es ihnen ein Gefühl von Sinn vermittelt, wenn sie mit ihrem Unterricht, ihren Methoden und ihrem Engagement SchülerInnen erreichen und deren Zukunft beeinflussen.

Die Bedeutung des Lehrer-Berufs ist mir vor einigen Monaten noch einmal sehr deutlich geworden, als mein alter Mathelehrer sehr plötzlich starb und die Nachricht darüber wie ein Lauffeuer durch die WhatsApp Gruppe von uns Ex-SchülerInnen ging.
Fast 23 Jahre (!) nach dem Abitur und unserem letzten Schultag waren die Trauer und die Bestürzung über seinen Tod enorm. Viele von uns erinnerten sich an bezaubernde Geschichten und daran, wie er unser Leben geprägt hat. Die Dankbarkeit dafür war von allen Seiten spürbar.
Regelmäßig treffe ich auf LehrerInnen, die ihre Schüler von Herzen unterstützen und fördern.  Oft geben sie so viel mehr als sie müssten und bekommen weder eine Extravergütung oder auch nur ein Dankeschön dafür.

Das Gegenteil ist sogar manchmal der Fall.
Je mehr Engagement, desto mehr Stress mit der Schulleitung, anderen Lehrern und Eltern bekommen sie.

Daher an dieser Stelle für so viele Eltern und SuS: DANKE!

Unterstützung für Lehrkräfte

Wir freuen uns riesig, dass die UNESCO, gemeinsam mit UNICEF und anderen Organisationen, die Bedeutung des Lehrer-Berufs für Bildung in den Mittelpunkt stellt und teilen sehr gern ihre Mitteilung zum Weltlehrertag 2022: 

Anlässlich des Welttags der Lehrerin und des Lehrers am 5. Oktober ruft die UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay Regierungen weltweit dazu auf, pädagogische Fachkräfte besser zu unterstützen.


Audrey Azoulay, UNESCO-Generaldirektorin: 

Lack of training, unattractive working conditions and inadequate funding all undermine the teaching profession and aggravate the global learning crisis. UNESCO has always placed teachers at the heart of the fight for the right to inclusive and quality education. There is an urgent need to better recognise this profession on which the future of our children depends.

Recht hat sie! Lest unbedingt die offizielle Stellungnahme und lasst euch unterstützen. Es gibt so viele tolle Angebote, Gruppen, Netzwerke und Weiterbildungen für LehrerInnen.

lehrer coaching SEO Google

Brauchen Lehrer Coaching?

Das ist vermutlich die häufigste Frage die ich als Lehrer-Coachin gestellt bekomme. Meistens schwingt Zweifel mit, manchmal auch Sorge davor, was Coaching bedeuten könnte. Meine ehrliche Antwort auf die Frage lautet: Niemand BRAUCHT Coaching, aber alle haben es verdient!

Im Coaching geht es darum Menschen positiv zu stärken und zu unterstützen, damit sie schwierige Aufgaben bewältigen können. Im Spitzensport und in der Wirtschaft ist Coaching nicht mehr weg zu denken. LehrerInnen bewältigen jeden Tag schwierige, anstrengende Aufgaben, die Arbeit ist psychisch und physisch sehr belastend.

Vor kurzem hatte ich ein erstes Gespräch mit einer erfahrenen, wunderbaren Lehrerin die mit ihren Kräften an ihrer äußersten Grenze war. „Ich kann nicht mehr so weiter machen“ waren ihre ersten Worte im Coaching Gespräch. 90 Minuten später verabschiedete sie sich mit den Worten: „Jetzt freue ich mich schon auf Schule morgen“. Niemand BRAUCHT Coaching, aber alle haben es verdient. ❤

Claudia

Supervision für LehrerInnen

Gibt es in deiner Schule einen Schul-Coach oder eine Schulpsychologin, an die du dich wenden kannst, wenn es gerade mal wieder wirklich viel ist? Gibt es regelmäßige Supervision? Wo lässt du deinen Schulstress?

In den meisten Fällen ist Stressmanagement für LehrerInnen immer noch Privatsache.
Wenn du dich mit all den Aufgaben, die täglich auf uns einprasseln allein gelassen fühlst, dann probiere unsere Workbooks aus. Von Lehrern für Lehrer geschrieben und gewürzt mit einer großen Portion Lehrer-Coaching.

Wir wünschen uns, dass es dir gut geht in der Schule! Schreib uns dein größtes Aha-Erlebnis.
Antje & Claudia von den SoulTeachers

Probleme in Möglichkeiten verwandeln 

Fühlst du dich überfordert von deinen derzeitigen Herausforderungen?

Oft überfordert uns die Anzahl unserer „Baustellen“. Einfacher wird es, wenn man sich den kleinen Schritten zielorientiert und ganz in Ruhe zuwendet. 
Wie wäre es, wenn wir uns einzelne Probleme aussuchen und gezielte Strategien entwickeln? 

Wir stellen dir einen Prozess vor, den du immer wieder für verschiedene Herausforderungen anwenden kannst. Step by step. 

In 6 kleinen Schritten zu DEINER Lösung 


1. Stelle dir dein Klassenzimmer oder deine Schule vor. Wo genau drückt der Schuh? Nimm dir einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken.
Liste deine aktuellen Frustrationen auf. Notiere dir Dinge, die du verbessern möchtest, oder neue Ideen, die du hast. Liste Beschwerden auf, die von Schülern kommen. Schreibe alles auf, was dir einfällt.
Setze jetzt Prioritäten. Was ist am dringendsten? Wovon würden deine Schüler und du am meisten profitieren? Wähle eine Herausforderung aus, an der du nun konkret arbeiten möchtest.
 
2.  Jetzt ist es an der Zeit zu entscheiden, wie du vorgehen möchtest. Vielleicht hast du bereits eine Idee im Kopf, großartig. Wenn nicht, nimm dir Zeit, um ein paar Möglichkeiten zu finden. Schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt, sei kreativ, suche ggf. nach neuen Wegen. Frage deine SchülerInnen nach ihrer Meinung. Suche im Internet nach Inspiration. Welcher Schritt hat die größte Wirkung und erfordert am wenigsten Energie? Wähle nun eine Idee aus, die du ausprobieren möchtest.
 
3. Überlege nun wie die Wirkung oder der Erfolg aussehen würde, wenn deine Lösung funktionieren würde. Kreiere eine Erfolgsvision, schreibe deine Ziele auf. Wie kannst du diese Ziele messen und wissen, dass du erfolgreich warst? Halte deine Antworten ganz einfach.

4. Jetzt überlegst du wie du deine Idee umsetzt. Was haben andere bereits gemacht? Suche im Internet, frage FreundInnen oder KollegInnen. Gibt es Tools oder Ressourcen, die dir helfen? Beziehe eventuell deine Schüler mit ein. Was würden sie dir empfehlen? Vielleicht fragst du sie einfach!?

5. Jetzt kannst du dich organisieren. Schreibe die Aufgaben auf, die erledigt werden sollen, und schreibe auf, wer für jede Aufgabe verantwortlich ist. Notiere Ressourcen, die du benötigst, und wie und wo du sie erhalten kannst.
 Wer kann dich bei dieser Arbeit unterstützen? Wie kannst du ggf. deine SchülerInnen einbeziehen, um ihnen die Verantwortung für die Idee zu übertragen? Partner werden leider oft übersehen, wenn wir Probleme lösen.

6. Manage deine Erwartungen und entwickle eine konkrete Strategie. Schaue dir alle Aufgaben an und prüfe, ob du Fristen setzen kannst. Sei realistisch und plane ausreichend Zeit ein, damit du sie stressfrei erledigen kannst.
Was könnte dich daran hindern, deine Arbeit zu erledigen? Überlege, wie du diese Hindernisse überwinden kannst.
Wie wird sich deine Arbeit auf andere auswirken?
Wer oder was könnte Stress verursachen? Was auch immer: gebe ihnen nicht so viel Macht. Rückschläge sind vollkommen normal wenn man etwas Neues ausprobiert.

Und da haben wir es. Probleme werden in Möglichkeiten verwandelt, indem ganz einfach Zeit für die Entwicklung von Lösungen aufgewendet wird.

LehrerInnen brauchen dringend mehr Zeit und Unterstützung, da sie unermüdlich daran arbeiten, die Bedürfnisse ihrer Schüler zu unterstützen. Du kennst alle Antworten. Nimm dir Zeit für sie!

Claudia von den SoulTeachers

Gönn dir... Wochenende!

Ich weiß ja nicht, wie deine letzte Schulwoche war... Meine war wieder wild.
Kollegen krank, die Schule hat einige neue Abläufe eingeführt, die ersten ukrainischen Kinder sind in der Schule angekommen, es gab wieder positiv getestete Kinder und der Elternsprechtag zieht noch weitere Elterngespräche nach sich.
Ja, und so ganz nebenbei habe ich die Kinder meiner Lerngruppe auch noch ins Lernen gebracht: interessiert, motiviert, kontrolliert...
Ich liebe meinen Job, aber es war mal wieder wirklich grenzwertig, das alles zu schaffen!
Ganz ehrlich? Ich habe nicht alles geschafft! Ich hab mein bestes gegeben. Aber es war zu viel. Und weißt du was?
"Das verzeihe ich mir jetzt einfach mal ganz schnell selber!"  
Danke an die wunderbare Karin Kuschik von der dieser Satz stammt.
Ich entspanne mich jetzt und stelle meine Schultasche mit allen unerledigten Dingen demonstrativ in den Schrank!
Dann genieße ich mein Wochenende!
Bis Montag ihr Lieben!

Antje von den Soulteachers

Ukrainische Kinder und Mütter in der Schule angekommen

 Nächste Woche bekommt auch meine Klasse ein ukrainisches Kind.

Ich habe viel gelesen und mit KollegInnen gesprochen, um diesem Kind einen möglichst schönen Start bei uns ermöglichen. Ich glaube, wir bekommen das hin. Ich bin guter Dinge.

Heute morgen beobachtete ich zufällig, wie zwei Kinder von ihren Müttern in eine Schule  gebracht wurden und weinend vor dem Schultor zurück blieben. Bestimmt finden sie es gut, dass ihre Kinder zu Schule gehen können - hier bei uns im fremden Land.

Aber viele Mütter haben im Moment nichts mehr außer ihren Kindern. Ich fragte mich, wie es mir gehen würde, wenn ich meinen Sohn nach einer Flucht in die Ukraine jetzt in eine Schule geben würde, wo er Sprache, Schrift und Menschen nicht kennen würde. Puh! Kloß im Hals.

Ich werde die Mama meines neuen Schülers nächste Woche in unseren Raum einladen und versuchen, ihr ein gutes Gefühl zu vermitteln. Damit sie ihr Kind mit gutem Gefühl bei uns lassen kann. 
Gutes Gefühl für Kinder und Mütter. 

Antje von den SoulTeachers 

Stress Schule Searching Google

Abgucken erwünscht:

Resilienz in schwierigen Zeiten

Was muss eigentlich noch alles passieren? Dauer-Epidemie und Krieg in Europa – und du als LehrerIn gefühlt immer mittendrin. Wenn man sich nur noch getrieben fühlt und das Gefühl für Selbstwirksamkeit verliert, ist dies eine sehr belastentende Situation. Ohnmacht macht sich breit. Viele LehrerInnen kennen dieses Gefühl.

Unser Leben und das unserer Lieben besitzt heute einen enormen Wert. Wir haben viel zu verlieren. Unser Vollkasko-Versicherungs-Gefühl kann da derzeit schon mal ins Wanken geraten. Unser Leben ist so komplex und schnelllebig geworden, dass wir uns ab und zu abgehängt, ausgelaugt oder einfach nur müde fühlen.

Und trotzdem gibt es Menschen, die kann dieser ganze Stress nicht erschüttern, die verlieren ihren Lebensmut und ihren positiven Spirit nicht, obwohl sie den gleichen Stresssituationen wie andere ausgesetzt sind. 

Bestimmt kennst du jemanden auf den dies zutrifft.

Wer in deinem Umfeld geht extrem gut mit Herausforderung und Stress um?

Was macht er oder sie anders?

Was kannst du von ihm oder ihr lernen?


Wir müssen zwar alle unseren eigenen Umgang mit Stress finden, können aber jederzeit von anderen Menschen lernen und unser eigenes Leben dadurch verändern.

Lehrer Stress Searching Google

Happy teaching

Mit unseren Workbooks möchten wir dich unterstützen. Bitte sei aber achtsam, wenn du merkst, dass du in Optimierungs-Stress gerätst. Das ist das Letzte, was wir erreichen wollen. Derzeit geht es in der Öffentlichkeit häufig darum, sich zu verbessern und immer „happy“ zu sein.

Wir freuen uns, dass das Thema  Selbstwahrnehmung wichtig geworden ist, sehen aber auch die Gefahr, dass vieles dadurch nur noch stressiger und  anspruchsvoller wird. Unsere erste und wichtigste Message an dich ist: Du bist nicht falsch so wie du bist! Du bist genau richtig und Wut, Angst, Trauer und Erschöpfung dürfen und müssen manchmal sein.

Schule ist zudem kein Ort an den immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. In diesem System zu arbeiten ist oft schwierig. Das wissen wir sehr gut und auch das Leben an sich ist häufig kein Ponyhof. Negative Momente und Emotionen gehören genauso zum Leben dazu, wie die positiven.

Bei den SoulTeachern geht es nicht darum, Negatives non-stop zu verhindern. Es geht darum ins aktive Handeln zu kommen und sich das eigene Leben so passend wie möglich zu machen. Auch und vor allem in der Schule


Das funktioniert, indem wir innere Muster verändern und wunde Punkte heilen.

8 Schritte zu deiner gewünschten Realität

Wir sehen es zwar häufig nicht, aber es gibt immer eine Alternative. Unsere Aufgabe besteht darin, die beste Alternative zu finden und zu nutzen. 

Wenn du merkst, dass du Stress hast, oder du mit etwas unzufrieden bist, dann gehe immer folgende Schritte:

  1. Schaffe Distanz zur Situation und schau dir die ganze Wahrheit aus der Vogelperspektive  an, stell dir vor, du betrachtest die Situation aus einer Drohne die über dir fliegt!
  2. Hör auf zu bewerten! Schaue dir die Situation ganz ohne Verurteilung an und erkenne sie ganz nüchtern. Kommentiere die Situation lediglich mit einem „Aha, interessant“! 
  3. Überlege dir, ob du an der Situation wirklich etwas ändern möchtest!
  4. Erkenne, was DU an der Situation ändern kannst und akzeptiere was du nicht ändern kannst!
  5. Passe dein Verhalten deinem Wunsch an! 
  6. Übernehme die volle Verantwortung für die Situation! 
  7. Lebe mit den Konsequenzen
  8. Genieße deine Selbstwirksamkeit und die Gewissheit, dass du immer eine Alternative hast! 

Wie 2022 ein gutes Jahr für dich wird

Viele von uns wünschen sich, dass 2022 endlich „besser wird“. Besonders am Ende des Jahres fällt auf, wie viel Negativität gerade in unserer Gesellschaft steckt. Alles ist irgendwie schlecht, anstrengend, falsch.

Es ist äußerst schwierig in solchen Situationen, in denen so viel Negativität von außen kommt, positiv, motiviert und optimistisch zu bleiben. Man wird quasi reingezogen in das Beschweren, Meckern und Klagen. Es ist wie ein Sog.


Die Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit sind Haupttreiber für Unzufriedenheit. Wann immer du dich ausgeliefert fühlst, wird es eng und du empfindest Stress. Das ist derzeit bei vielen Menschen der Fall, weil ihr eigenes Leben in der Corona Zeit sehr von außen beeinflusst wird.

Aus der "Opfer"-Perspektive fühlt es sich an, als ob die Situation außerhalb des Einfluss- und Kontrollkreises des Einzelnen liegt. Man bekommt Zweifel am eigenen Tun und am Sinn des Ganzen. Ohnmacht führt zu Sorge, Überforderung und Zweifel. Gefühlt wird einem der Alltag “angetan“ und eine schwere Last auf den Schultern ist spürbar.

2021 war Schule für viele vor allem schwierig und anstrengend. Der Fokus lag oftmals auf dem negativen und es gab wenig Raum für all das positive im Leben.


Wir haben eine gute Nachrichte: DU kannst das ändern! 


Frage dich: 

  • Wann hast du dich im letzten Jahr als Opfer der Situation gefühlt?
  • Was würde sich ändern, wenn du deine Perspektive bewusst ändern könntest und dich nicht länger als Opfer der Situation betrachtest?
  • Wie ganz genau wünscht du dir dein 2022? Schreibe alles auf was du dir fürs neue Jahr wünscht. Je optimistischer, umso besser.
  • Womit kannst du heute anfangen, damit 2022 ein gutes Jahr für dich wird?

 

Wir wissen, dass dies derzeit besonders schwierig ist, aber wir möchten dich einladen dein neues Jahr ganz bewusst selbst in die Hand zu nehmen und deine Perspektive zu hinterfragen. Wenn du die Verantwortung für deine Zufriedenheit übernimmst, kannst du alles erreichen und 2022 zu einem großartigen Jahr machen! 

Alle Antworten liegen bereits in dir!

Das Schulsystem hat seine Vor- und Nachteile. Daran lässt sich so einfach nichts ändern. Was wir aber ändern können, sind unsere Perspektiven, unsere Einschätzungen und Verhaltensweisen. Und damit erreichen wir oft bereits wahre Wunder! 


Da es im Schulalltag wenig Raum und Zeit für Selbstreflektion gibt, laden wir dich ein, gleich hier und jetzt über dich und die Schule nachzudenken.

Manchmal finden wir uns in einem Hamsterrad wieder, machen einfach weiter und weiter und nach Jahren fragen wir uns: Warum tue ich das eigentlich alles?

Stelle dir hier und jetzt folgende Frage:

Warum bist du eigentlich LehrerIn? 

Gute Nachrichten:

Du bist nicht allein!

Allein in Deutschland gab es im Jahr 2020 knapp 800.000 LehrerInnen an allgemeinbildenden Schulen und jede/r einzelne hat hier und da kleinere und größere Schwierigkeiten im Schulalltag. Das ist ganz normal!

Stelle dir folgende Frage:

Wann fühlst du dich im Schulalltag allein gelassen?

Glückliche Lehrer sind gute Lehrer!

Unsere Schüler brauchen gute LehrerInnen. Unser Job ist nicht irgendeiner. LehrerInnen sind unfassbar wichtig!

Wir wollen gemeinsam mit dir Wege finden, mit dem Stress und der großen Verantwortung umzugehen, damit wir nicht ausbrennen und den Beruf verlassen (müssen)! 


Glückliche LehrerInnen fühlen sich selbstbewusst, energiegeladen und zielstrebig. Sie stellen sich neuen Herausforderungen mit Neugier und Belastbarkeit.

Aber was passiert, wenn du dich nicht glücklich fühlst? 


Burnout unter LehrerInnen ist eine ziemlich bedrückende Realität. Im ganzen Land sind LehrerInnen müde, frustriert, gestresst und scheiden zum Teil aus dem Schuldienst aus. 

Du verdienst es aber glücklich zu sein!

Stelle dir daher folgende zwei Fragen:

1. Was kannst du heute für deine mentale Gesundheit tun?

2. Was wirst du heute für deine mentale Gesundheit tun?

Lauter gute Fragen

Um deine Sorgen und Probleme zu lösen ist es enorm wichtig, viele Fragen zu stellen. Es geht immer darum herauszufinden, wie DU die Situation beeinflussen kannst und was du überhaupt möchtest. Nur so kann sich etwas ändern. Zu oft warten wir, dass sich im Außen etwas ändert, ohne das wir etwas dafür tun.
Such dir also deine passenden Fragen aus, denk darauf rum, unterhalte dich darüber und/oder schreibe deine Antworten auf. Vielleicht fallen dir auch noch weitere Fragen ein, die du dir selbst beantworten solltest.

Welche deiner Stärken helfen dir im Schulalltag?

Was brauchst du derzeit am meisten, damit es dir gut geht?

Was fällt dir an deiner Arbeit am schwersten?

Welche drei Dinge stressen dich an Schule am meisten?

Was würdest du an Schule ändern, wenn du drei Wünsche frei hättest?

Wo auf deiner To-do Liste stehen deine eigenen Bedürfnisse?

Welche verrückte Idee wolltest du in Schule schon immer mal ausprobieren?

Wie genau sieht deine Traumschule aus?

Wenn du deinen Schultag von heute oder gestern Revue passieren lässt und dich von Außen beobachtest. Was fällt dir auf?

Worauf freust du dich, wenn du morgens in die Schule kommst?

Wovor hast du Angst, wenn du morgens in die Schule kommst?

Was sollte man in der Abschiedsrede zu deiner Pensionierung über dich sagen?

Was macht dich zu einem/r guten LehrerIn?

Was kannst du tun oder lassen damit morgen ein richtig guter Schultag wird?